Montag, Oktober 11, 2004

REVIEW: Razorlight - Up All Night

Razorlight
Up all Night
[2004, Universal Records]

Razorlight klingen für mich wie Light-Zigaretten. Rauchig und muffig, jedoch stets mit Mass. Dies ist auf keine Art und Weise negativ gemeint. Die aus England stammende Band bewegt sich extrem stilvoll zwischen Pop, Rock und Garage, zwischen rohem Rumpeln und elegantem Schwelgen. Der Sound der Band lebt vor allem von den angenehm scheppernden Gitarren und der sexy Stimme von Sänger Johnny Borrell. Dieser legt ein bemerkenswert gutes Gespür dafür an den Tag, an welchen Stellen er das Reibeisen schwingen, und an welchen Stellen er den warmen und weichen Timbre seiner Stimme in den Vordergrund rücken muss.

"Up All Night" glänzt weiter vor allem auch durch gute Songs. Für mich klingen Razorlight als hätten es The Strokes oder Kings Of Leon nach einer intravenösen Dosis The Cure endlich geschafft richtig gute Popsongs zu schreiben.

Einzuordnen unter: Der nächste grosse Hype.

Webseite: http://www.razorlight.co.uk/

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