Samstag, Oktober 23, 2004

REVIEW: M.A.S.S.

M.A.S.S
Revolution

[2004, Tréma Records (Universal)]

"We need a Revolution, we need some changes here, we need a new solution, someone to make it clear!"

Bands aus England hatten in den vergangenen Jahren stets einen schweren Stand in der europäischen Rockgemeinde (mal Abgesehen vom Phänomen, das sich The Darkness nennt). In Anbetracht der grossen Anzahl mehr schlechten als rechten Hype-Exporte aus dem Inselreich ist dies leider auch nicht verwunderlich. Designer Klamotten, berühmte Freundinnen und Drogen machen noch lange keinen Rock'n'Roller.

M.A.S.S. ist die erste britische Band in mehr als 5 Jahren, die mich effektiv begeistert. Front-Musse Justine und ihre vier Jungs spielen druckvollen erdigen Rock mit einer Dosis Punk Attitude und dem richtigen Gespür für nicht kitschige Pop Hooks.
Coole Gitarrenriffs, groovy Basslinien sowie ein gut rumpelndes Drum legen den erdigen Soundteppich, auf welchem sich die wunderschön verruchte Stimme von Frontfrau Justine spielerisch austobt wie eine verspielte Mieze auf einem flauschigen Bettvorleger.

Ah ja, unbedingt live geniessen. M.A.S.S. überzeugen vor allem auch auf der Bühne!

Einzuordnen unter: Druckvoller Rock mit Punkanleihen. Getragen von einer wunderschön verruchter Frauenstimme.

Webseite: http://www.masstheband.com

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