Samstag, Oktober 23, 2004

REVIEW: Helldorado - Director’s Cut

Helldorado
Director’s Cut

[2004, Glitterhouse Records]

4 Jungs aus Norwegen zeigen auf diesen 11 songs warum ich meinen Kollegen von cr-entertainment widersprechen muss, indem ich aussage dass dies die Platte des Monats ist, und nicht die von ihnen gewählte Rocket Science. An dieser Stelle, nichts gegen die akustische Wirkung der Raketen-Techniker, doch bringens die Helldorado’s einfach noch einen Tick besser. Nicht ganz derselbe Stil oder Ansatz oder wie auch immer man das nennen will, und darum sollte man auch nicht vergleichen oder werten...aber imho ist es halt die Platte des Monats.

Aber nun wieder zu Helldorado, über die man auf http://www.helldorado.no/ erfahren kann, dass nach 2 vorangegangenen Singles, dies nun ihr erster Langspieler ist, von dem man auch ganze 6 Audiosamples anhören kann. Stilmässig ist das ganze ein wenig – wie der Name schon vermuten lässt – Westernmässig angehaucht. Die Band präsentiert auf den 11 Tracks ein breites Spektrum, welches in allen Bereichen überzeugt, und von wunderbaren Balladen, über knackige Rocksongs, bis hin zu nahzu monumentalen Westernhymnen, bei welchen Ennio Morricone grüssen lässt, reicht. Das Ganze kommt auf eine ähnliche Art und Weise daher, wie bei ihren Landsmännern von "Ricochets" nur ein bischen leichter und mit weniger Herzschmerz. Auf jeden Fall gelingt es ihnen auch, mit und durch ihre intelligenten Arangements, Streicher und klassische Rockmusik zu vereinen, ohne damit eine Aufgesetzheit zu bewirken oder in Kitsch abzudriften. Chapeau.

Ich zumindest liebe diese Scheibe, und freue mich sehr auf die Liveperformance, denn die Herren Helldorado werden uns im Dezember gar in 5 Schweizer Städten beglücken

07.12.2004 Ziegel Rote - Zürich
08.12.2004 Sedel - Luzern
09.12.2004 ISC - Bern
10.12.2004 La Romandie - Lausanne
11.12.2004 Coupole - Biel

Comments:

Ganz grosses Kino. Wirklich sehr schön!

Ganz grosses Kino. Wirklich sehr schön!

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