REVIEW: Blues Explosion - Damage
Blues Explosion
Damage
[2004, Mute]
Früher Jon Spencer Blues Explosion, neu nur noch Blues Explosion. Keine Wechsel bei der Bandbesetzung, weder eine musikalische Neuorientierung. Blues Explosion bleibt was es war und immer noch ist. Nach dem letzen Album "Plasic Fangs" welches durch eine gewisse Gradlinigkeit nicht grad sehr typisch war, kommen nun die 12 songs auf dem neuen Album "Damage" wieder in gewohnter Mischung daher. Blues Explosion sind nicht die übliche Rockband, und eifern auch nicht dem gehypten Retro-Rock nach, sondern schaffen sich ihre eigene kleine Nische im Gestell dieses Musikgenres, welche ich mit "experimentellem-blues-trash-rock'n'roll" beschreiben würde. So ist auch die Platte experimenteller als die vorhergegangene, und man schliesst nahtlos an alte Qualitäten an, ohne der Innovation den Einlass zu verwehren. So wurden Elektronische Teile genauso in die Explosion der Musikstile reingebastelt wie alles andere auch.
Wer mal reinhören will, der oder die, soll die Kopfhörer nicht nach den ersten 2-3 Songs weglegen, denn dieses Album hat seine Höhepunkte in den Nummern 5-10. Ich zumindest empfehle dieses Erzeugnis all denen, welche genug haben vom langweiligen voraussehbaren Rock-Geschrummel, und sich auch mit einer Band wie "Soulwax" anfreunden können, die nicht nur in die Vergangenheit zurückkucken, sondern auch mal nach Vorne kucken...


